Review: Björk – Medúlla

(29.08.04 / Polydor (Universal))

Den ersten neuen Song von Björk hörte ich an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Athen am Fernsehen. Als ich dem Song “Oceania” lauschte, konnte ich es kaum erwarten, endlich die neue Björk-CD in den Händen zu halten.
Nun halte ich sie in den Händen und weiss nicht, was ich über sie schreiben soll. Es ist ein sehr schwieriges Unterfangen, eine Kritik über Medulla zu schreiben.
Medulla ist schwarz. Die Farben entstehen erst nach mehrmaligem Durchhören. Die Stimme Björk‘s stand schon immer über ihren Songs. Nun steht sie im Zentrum. Eine Stimme, die für die Kraft der Natur steht. Die Kraft der Natur, die man in Island überall sieht. Man spürt die brodelnden Vulkane, die Weite der Gletscher und die auseinanderklaffenden Erdspalten. Es sind Bilder, die uns hier mit der Stimme aufgezeichnet werden. Bilder, die ein Stück der Natur festzuhalten versuchen. Medulla ist einzigartig und konsequent.

P.Tester


Tracks:

  1. pleasure is all mine 3:27
  2. show me forgiveness 1:24
  3. where is the line? 4:41
  4. vökuró 3:14
  5. öll birtan 1:52
  6. who is it (carry my joy on the left, carry my pain on the right) 3:57
  7. submarine 3:14
  8. desired constellation 4:56
  9. oceania 3:25
  10. sonnets / unrealities xi 1:10
  11. ancestors (piano ii) 4:08
  12. mouth’s cradle 3:30 v mi?vikudags 1:25
  13. triumph of a heart

Rating: ★★★★★★★★☆☆


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