… music selling is almost dead and
therefore i have make a decision …
Mit diesem Satz beginnt seine Beschreibung als Künstler auf Last.fm. Volker Kahl ist ein Deutscher Musiker, der seit Anfang der Neunziger elektronische Musik unter den Namen Kattoo und Beefcake produziert. Oder besser gesagt produzierte. Denn auf seiner Website ist zu lesen:
since i’ve start making music in the early nineties until now, many things have changed … my musical visions and also the business arround music aren’t the same since that time. my visions are still alive, but the business is almost dead and therewith also the space for spending time to realize this visions. it is sad, but the CD publishing market has no real future, because the group of people that buy CDs decreases from year to year.
Mit dem Effekt, dass er beinahe sein ganzes Schaffen auf seiner Website kostenlos im MP3-Format zum Download anbietet und dafür die Möglichkeit für Spenden gibt. Und wir sprechen hier nicht von einer Hand voll Songs in schlechter Qualität, sondern von 80 Tracks, zu 6 Alben und 7 Singles zusammengefasst, encoded mit 320 kbps.
Deprimierend an der Geschichte sind vor allem zwei Punkte:
1. Dass sich ein sehr begabter Musiker (siehe Tipp weiter unten) geschlagen gibt und das Handtuch wirft.
2. Dass sich bei durchschnittlichen Downloads von ca. 16’000 MB pro Monat (Zeitraum Februar bis Juni 2008) die durchschnittlichen Spenden bei 82 Euro pro Monat halten.
Die Angaben des zweiten Punktes stammen von der Website von Kattoo.
Für kleinere Kaliber als Nine Inch Nails oder Radiohead kann sich der Erfolg also trotz Qualität sehr in Grenzen halten.
Ich persönlich werde mir das Werk von Kattoo sicher noch herunterladen und auch eine Spende in Betracht ziehen.
Tipp: Ich besitze seit längerem das Album Places (siehe Bild oben), auf welches ich wegen dem schönen Coverbild aufmerksam wurde. Darauf enthalten ist eine weite Mischung aus Industrial, Ambient, Drum’n'Bass und ein letzter Track mit (deutschen) Spoken Words zum Thema Ethik. Besonders der zweite Track “Place 2″, wecher eine Art Verfolgunsjagt vertont, ist sehr hörenswert.
Kattoo: http://www.kattoo.de
Reinhören: http://www.last.fm/music/Kattoo/+albums














nicolas says:
wow ist das deprimierend…
Jul 02, 2008, 11:07