Das waren September und Oktober auf out-of-space.ch

Nun sind die angenehmeren Jahreszeiten wohl endgültig vorbei, inklusive Altweibersommer. Es folgen die Monate, in denen man lieber drinnen sitzt, warmen Tee schlürft und evtl mal ein wenig Musik hört. Aber ist das unbedingt schlimm? Wir haben in letzter Zeit einiges gesehen bzw. gehört, für das es sich lohnt, sich mal Zuhause hinzusetzen und hinzuhören.

Hier eine Liste der bestbewerteten Reviews der letzten zwei Monate:

Reviews:

Friendly Fires – Friendly Fires (Released 05.09.08 / Xl/Beggars)

“Wenn wir uns am Ende des Jahrzehnts darüber die Köpfe zerbrechen werden, welcher Song denn nun der einflussreichste der abgelaufenen Dekade war, werden wir in 2 Jahren nicht um “House Of Jealous Lovers” von The Rapture herumkommen. Dieser Song ist wohl nicht nur der zentrale Track der Dance-Punk-Bewegung rund um das DFA-Label im Jahre 2003, sondern schlägt seine Wellen bis ins Jahr 2008 und hat nicht zuletzt dank des “New Rave”-Marketinggags aus dem letzten Jahr wieder vermehrt Beachtung gefunden…”

Ganzes Review hier.

Patty Moon – Lost In Your Head (03.10.08 / Traumton)

“Der Zweitling kann als eine befreiende Abkehr von zum Teil eher zu dominanten Referenzen bezeichnet werden. Die teils träumerischen, teil bedrohlichen, immer aber gekonnt arrangierten Songs überzeugen und wirken erfrischend eigenständig. Manchmal werden für meinen Geschmack gewisse gute Ideen allerdings fast zu sehr ausgekostet, gewisse Melodien zu oft wiederholt, was aber das gelungene Gesamtkunstwerk kaum negativ beeinträchtigt…”

Ganzes Review hier.

Trentemøller – Live In Concert EP – Roskilde Festival 2007 (24.10.08 / Poker Flat)

“Unser Review von Trentemøllers Debüt-Album “The Last Resort” im 2006 begann noch mit dem Satz “Was darf man von einem Album des dänischen Remixers Anders Trentemøller erwarten?“. Dieses Review hier könnte man mit der Frage nach den Erwartungen an ein Live-Album des Dänen Anders Trentemøller beginnen. Das ’06er Review zog dann Vergleiche zu Radiohead, Massive Attack und sogar Mogwai heran – Überraschungen eigentlich, da die vorgängigen Veröffentlichungen, vor allem die Remixes, sich eigentlich vor allem auf den Dancefloor bezogen…”

Ganzes Review hier.

Hemlock Smith & Les Poissons Autistes – Three Times Dead (15.11.08 / Everest)

“Der instrumentale Aspekt kann hier relativ einfach beschrieben werden. Man kann die Musik, meist Streicher- und Piano-betonte, ruhige Klänge, wohl am ehesten mit den ruhigeren Stücken von The Young Gods, mit den letzten beiden Alben von Talk Talk (Laughing Stock und Spirit Of Eden) oder auch mit dem Album Still der Nine Inch Nails vergleichen.Das beeindruckende an Three Times Dead sind aber die Texte und die Art des Singens – oder vielmals eher des Erzählens, im Kontext der Musik. Die Texte hier nur niederzuschreiben wäre eher sinnlos. Meist handeln sie, wie der Albentitel schon vermuten lässt, vom Tod – teilweise offensichtlich, teilweise eher versteckt. Es ist aber die Art zu Singen oder eben zu Erzählen, welche den Hörer immer wieder aufhorchen lässt…”

Das ganze Review hier.

Zudem war out-of-space.ch am Festivals der elektronischen Künste Shift vor Ort. Konzertberichte gibt es zum Freitag, zum Samstag und zudem Bilder im Blog, ebenfalls zum Freitag und zum Samstag.

donnerstagsCDtipps gab es zu LateNightTales (Air), Jeff Beck, Autechre und Bersarin Quartett. Zudem konnten wir euch wieder einiges an Downloads empfehlen.

Wir hoffen natürlich, dass auch die letzten beiden Monate des 2008 uns nochmal einige gute Releases gönnen.


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