Blog von out-of-space.ch, dem Schweizer Portal für Trip Hop und elektronische Musik

Archive for the Hintergründiges category

Reznors neues Projekt

by grid on April 30th, 2010

Nach der vergangenen Welttournee wollte Trent Reznor ja, wie er im Februar letzen Jahres berichtete, seine aus sich selbst bestehende Band Nine Inch Nails für einen Moment ruhen lassen. Das heisst aber nicht, dass er in dieser Zeit keine Musik veröffentlicht. Und es heisst erst recht nicht, dass diese Musik nicht auch nach Nine Inch Nails klingen könnte.

Die selbe Musik – anderer Name? Der Video-Schnipsel auf der kürzlich aufgeschalteten Website seines neuen Projektes How To Destroy Angels , welches er mit seiner Frau Mariqueen Maandig gestartet hat, klingt ganz danach.

http://howtodestroyangels.com

Viel zu sehen ausser dem 40-Sekunden-Teaser und dem Newsletter-SignUp gibts jedoch noch nicht.

[UPDATE:] Bei Pitchfork gibt es inzwischen einen ganzen Track zum reinhören:
http://pitchfork.com/news/38686-how-to-destroy-angels-a-drowning/

(Bildquelle: howtodestroyangels.com)

Filmscore von Goldfrapp- und Portishead-Mitgliedern

by jacques on March 5th, 2010

Zwar kam der Film “La Passion de Jeanne d’Arc” vom dänischen Regisseur Carl Theodor Dreyer bereits 1928 in die Kinos, hat also bereits ein beachtliches Alter auf dem Buckel, ein reges Zuschauerinteresse dürfte der Vorführung, die am 7. Mai in Bristol über die Bühne gehen wird, trotzdem garantiert sein.

Dann wird der Stummfilm nämlich mit einer Live-Performance des von Adrian Utley (Portishead, aber auch auf dem aktuellen Massive-Attack-Album vertreten) und Will Gregory (Goldfrapp) komponierten neuen Filmscores vorgeführt.

Quelle:  pitchfork.com

My Heart Is Beating Like A Jungle Drum

by jacques on August 6th, 2009

Emiliana_liveDass nicht unbedingt diejenigen Artikel, die man selber als gehaltvoll empfindet, auch am meisten gelesen werden, ist eine alte Erkenntnis. So bescherte uns mein eher oberflächliche Berichterstattung über das Gurtenfestival, wo kaum elektronische Musik gespielt wurde, ein grosses Lesermehr, während die doch recht ausführlichen Berichte über das Shift-Festival, ein Event, der eigentlich eher der Ausrichtung unserer Seite entspricht, deutlich weniger beachtet wurden. Trotzdem überrascht es auch uns, dass der Artikel, der in den letzten Monaten auf unserer Seite am häufigsten gelesen wurde, eine News ist, die ein Konzert Emiliana Torrinis in Vevey ankündigt – und zwar am 11. März 2005.

Nachdem die Isländerin relativ unverhofft mit “Jungle Drums” in Deutschland die Spitze der Charts eroberte und diese nun schon ganze sechs Wochen hält, scheint das Informationsbedürfnis ihrer neuen Fans relativ gross zu sein. Für diejenigen die Torrini erst kennen, seit ihr Song bei Germany’s Next Topmodel gespielt wurde, stellen wir hier gerne ein paar Links zusammen, die wohl nützlicher als der obige sind:

Wer Frau Torrini live erleben möchte, kann dies im Oktober tun:
10. Oktober 2009 @ Kaufleuten, Zürich
11. Oktober 2009 @ Kofmehl, Solothurn
13. Oktober 2009 @ Batiment Des Forces Motrices, Genf

Wer hingegen im März nach Vevey geht, wird dies wohl vergeblich tun.

Air in chinesischem Kurzfilm und an der Art Basel

by grid on June 12th, 2009

Air haben einen Track mit dem Namen “The Dream of Yi” geschrieben, welcher exklusiv für den Kurzfilm “Hear, Earth, Heart” von der chinesischen Künstlerin Yi Zhou verwendet wurde.

Ein Teil des Kurzfilms, welcher den Track von Air beinhaltet, kann auf der Website der Künstlerin angesehen werden (unter “Work”).

Wer’s aber lieber noch ein wenig exklusiver hat, kann den Film auch an der Art Basel sehen, wo der Film scheinbar an eine Marmorplatte projiziert wird. (Wieso Marmor? Keine Ahnung…)

(via Pitchfork)

Ein möglicher out-of-space.ch-Sampler

by grid on March 12th, 2009

Immer wieder eine gute Möglichkeit zur Entdeckung von neuer Musik ist die Zusammenstellung einer Compilation. Und wenn so ein Werk von Freunden und Bekannten zusammen gestellt wird, hat man noch einen persönlichen Bezug dazu.

Wir haben uns im Forum diesen Spass gegönnt und zu siebent eine Compilation zusammengestellt, zu welcher jeder der sieben Forumsbenutzer drei Tracks seiner Wahl hinzufügen konnte. Folgendes kam dabei zusammen:

01. Ochre - Rem Sleep Research (vom Album A Midsummer Nice Dream)

02. Kid Beyond -Wandering Star (vom Album Amplivate)

03. Forss - Soulhack (vom Album Soulhack)

04. Deadbeat -Deep Structure (vom Album Roots And Wire)

05. Miaou - Morning Sun (vom Album All Around Us)

06. Merfen Orange - Unterwasser (vom Album Blockstoff)

07. Telepathe - Devil’s Trident (vom Album Dance Mother)

08. Hot Chip - The Warning (vom Album The Warning)

09. 40 Winks - Rap about that (vom Album The Lucid Effect)

10. Harmonic 313 - Köln (vom Album When Machines Exceed Human Intelligence)

11. Windermere - Somehow (vom Album The World Is Here)

12. Lily Chou-Chou - Arabesque (vom Album Breathe)

13. Grasshoppers - Guten Morgen (vom Album Livingroomscience)

14. The Deer Tracks - Cast Away (vom Album Aurora)

15. Marc Shearer - Magma On My Mind (vom Sampler A Psychedelic Guide to Monsterism Island)

16. Boymerang - Lazarus (vom Album Balance Of The Force)

17. Stateless - Bloodstream (vom Album Stateless)

18. Jimanica x Ametsub - Mirage (vom Album Surge)

19. Tycho - Past is prologue (vom Album Sunrise Projector)

20. Laub - Craig im Getriebe (Remix vom Album Filesharing)

21. Anouar Brahem - Leila Au Pays Du Carrousel, Var. (vom Album Le Pas Du Chat Noir)

Wer welchen Track ausgewählt hat und wie das ganze abgelaufen ist, kann man in unserem Forum nachvollziehen.

(Quelle Coverbild: apod.nasa.gov)

TR2N (Tron 2.0) mit Daft Punk?

by grid on March 5th, 2009

Wer kennt ihn nicht, den (Informatiker-) Kultfilm Tron: Anfangs 80er-Jahre, Leuchtanzüge und das böse Master Control Program (MCP)? Wer ihn nicht kennt, müsste diese Lücke unbedingt füllen, denn die Geschichte ist so abstrus, die Effekte für diese Zeit ziemlich genial. Und in welchem anderen Film kommt sonst ein “Bit”-Charakter vor, der nur “Yes” und “No” sagen kann?

Nun ist auf 2011 der Nachfolger angesagt, der je nach Quelle als TR2N oder Tron 2.0 bezeichnet wird (Details gibts hier). Da Sequels von Kultfilmen jedoch etwa mit einer Fifty-Fifty-Chance grottenschlecht sind, ist das noch nicht die beste Meldung. Eher, dass sich scheinbar die französischen Disco-Haudegen Daft Punk für die Musikalische Untermalung verpflichten liessen (auch wenn dies laut Pitchfork vom Label noch nicht bestätigt wurde bzw. als Gerücht abgetan wurde).

Daft Punk, in letzer Zeit eh meist in Tron-ähnlicher Verkleidung unterwegs (Futuristische Space-Fighter-Helme etc.), scheinen sich perfekt für diese Aufgabe zu eignen. Somit kann man für die Aufwertung meiner Fifty-Fifty-Grottenschlechte-Sequels-Behauptung nur hoffen, dass daran mehr ist als nur Gerüchte.

(Quelle: Pitchfork, Quelle Bild: tr2nthemovie.com)

Treibgut – Teil I

by wanja on January 30th, 2009

Jahrein jahraus fliessen den OOS-Review-Strom zahlreich Alben hinunter – dabei bleibt das eine oder andere liegen, geht vergessen oder strandet irgendwo im Niemandsland. Sprich: Immer mal wieder finden Platten keine Abnehmer, sei es, weil sie zu schlecht, zu verkorkst, zu schwierig, zu unbekannt oder zu genrefremd sind – oder weil alle Reviewer besetzt oder in einer kreativen Schaffenspause sind. Diesen “hässlichen Entleins” ist die Treibgut-Serie gewidmet, beseelt vom Gedanken, bei aller flüchtigen Betrachtung doch noch den einen oder anderen Release zu finden, der das Zeug zum weissen Schwan hat. Und wenn wir nicht glücklich werden damit, hat vielleicht sonst jemand seine Freude daran: Alle hier vorgestellen (Promo)-Releases können von allfälligen Interessenten abgeräumt werden – bei Interesse in den Comments melden.

Rasmus Faber – So Far

Wir beginnen mit recht prototypischem Plastik-House aus dem Jahre 2008, der mich schon rein stilistisch nicht ansprechen kann und als Reviewer natürlich ungeeignet erscheinen lässt. Jedenfalls werden hier über das 4/4-Bumm-Bumm sowohl Latin-,  als auch Funk- und Wachsstimm-Referenzen gelegt, wie es für einschlägige Lovers-TV-Clips nicht geeigneter sein könnte. Rasmus legt neben eigenem Schaffen auch ein paar Remixe bei. Wer sich den Schweden anhören will: http://www.myspace.com/rasmusfaber

Nick van Gelder – Choose Music

Housig geht’s weiter mit dem scheinbar alteingesessenen, aber anscheinend mehr oder minder unbekannten Nick van Gelder – allerdings hier bereits ein zacken grooviger. Van Gelder reichert seinen Sound mit 70er-Disco-Soul-Referenzen an, die immer gleiche männliche Sulzstimmer nervt allerdings recht schnell. Sicher ideal geeignet für den Soundtrack eines billigen 90ies-Revivals einer 70er-Jahre-Cop-Serie. Eigentlich ein bisschen ansprechender klingen seine (neueren?) Sachen, die er auch MySpace hat: www.myspace.com/nickvangelder

Various Artists – Life Beyond Mars

Der Titel lässt erahnen: Hier versuchen sich verschiedene Künstler an den Vorlagen von David Bowie. Wie bei allen Cover-Alben ist das vor allem interessant, wenn man den Originalinterpreten eingehend kennt, was bei mir jedoch nicht der Fall ist. Unter den vertretenen Musikern erwähnenswert sind vielleicht Susumu Yokota, der mit “Golden Years” allerdings recht silly klingt, dann Carl Craig, der Technoproduzent aus Detroit, und vielleicht – genrefremd: Au Revoir Simone mit einer schönen Version von “Oh! You Pretty Things”. Wer sich über die teilweise durchaus recht interessanten Neuinterpretationen genauer erkundigen möchte, findet Infos und eine Gratis-mp3 auf einer eigenen Website, wer Interesse an der Promo hat, meldet sich bei mir…

Maluco – Right Time

Trotz des Titels “Right Time” ist hier für mich persönlich nur sehr wenig stimmig – alles wirkt zusammengewürfelt, gewollt, aber nicht gekonnt. Ein bisschen World Music, ein paar misslungene Elektronikexperimente, Gesang im Fistel-Stil von Airs “Darkel”, einfach atonaler. Eine Ausnahme bildet das einigermassen ansprechende “Dreamer”, ansonsten: Meinen Geschmack trifft’s leider ganz und gar nicht, aber macht euch doch eure eigene Meinung: …ups, keine MySpace-Seite. Naja, ein paar Schnippsel gibt’s hier, dazu auch eine wohlwollende Beschreibung.

Kidda – Going up

Kidda ist nicht wirklich Musiker, sondern eher ein musikalischer Techniker oder Grafiker  – oder Fat Boy Slim auf Speed. “Going up” sind nicht Songs, vielmehr handelt es sich um Sample-Schnippsel, gecuttet, gepitchet, ineinandergewurstet und durch den Mixer gedreht. Kidda stopft alles auf Hip-Hop- & Big-Beat-Basis und mit Northern-Soulbezug munter zusammen und kreiert daraus seine wahnsinnige Gameboy-Music, die nicht lange auszuhalten ist (ausser man steht auf Gute-Laune-Geknalle satt), Supermario4000-Vertoner sollen sich aber bitte melden – hier ist euer Soundtrack. Reinhören: http://www.myspace.com/kiddauk

Midfield General – General Disarray

Wir machen weiter mit einem Label- und Genrekollegen von Kidda, dem Skint-Labelchef Damien Harris, genauer gesagt. Hier kracht der Big Beat, dazu gesellen sich zahlreiche Gäste, Leute von Soulwax bis Justice und in “On the Road” als mir bekanntestes Feature Robots in Disguise, die dem Ganzen auch ihre Ladung Electroclash beimischen. Toll beispielsweise auch die very british Spoken Words in “Seed Distribution”. Sicher eines der besseren Alben dieser Treibgut-Serie. Besuchen hier: www.myspace.com/midfieldgeneral

Mark Henning – Jupiter Jive

Ursprünglich Deutscher, aufgewachsen aber im Vereinigten Königreich, mittlerweile in Berlin angesiedelt: Den teutonischen Einfluss hört man Hennings Musik deutlich an, könnte sein Techno Berliner Prägung doch ebenso gut unter BPitch-Control-Chefin Ellen Allien erschienen sein. Ist er aber nicht, sondern bei Soma Recordings in Glasgow – gleichwohl klingt er wohldosiert minimal. Vorbeigehen: http://www.myspace.com/djmarkhenning

Operateur Fotokopieur – Atomic Spaceship

Hier gibt’s experimentelle Elektronik aus der Welschschweiz, dass es eine wahre Freude ist. Es fiepst, knirscht, zurrt und murrt. Sehr interessante Arbeit, verspielt, manchmal aber für meinen Geschmack ein klein bisschen zu juxig. Bleibt eigentlich nur eine Frage: Warum meldet ihr das Zeug bei der SUISA an..? Hätte solche Musik nicht viel eher Chancen, über Creative-Commons-Kanäle Verbreitung zu finden? Das wird bestimmt kein öffentliches Radio spielen, dass dann via SUISA Tantiemen zahlt und euch reich macht. Auch auf Last.fm sucht man die Tracks vergeblich – ja Herrgott, das sollte doch unter die Leute! Wenigstens eine Myspace-Seite gibt’s: http://www.myspace.com/operateurfotokopieur

Hatchback – Colors of the Sun

Zum Schluss ein wenig Krautrock. Die Verbindung ist mit einem Titel wie “Everything is Neu” auch phonetisch unmittelbar hergestellt. Man kann es als referenzträchtiges Gebastel sehen, was der Kalifornier Samuel Milton Grawe hier macht, für mich klingt’s aber ehrlich gesagt eher ein wenig nach seichtem Meditations-New-Age, der keinem wehtut, aber anscheinend doch ein paar begeistert. Letztere können sich wie eingangs erwähnt auch bei diesem Release gerne melden und ich schicke ihnen die entsprechende Promo-CD. Absichern: http://www.myspace.com/hatchback76

Das wünschen wir uns vom 2009

by grid on January 6th, 2009

Das Jahr 2008, mit welchem wir kürzlich abgerechnet haben, war in finanzieller Hinsicht vielleicht ein Fiasko, in musikalischer Hinsicht gab aber doch sehr viele Höhepunkte. Bei den “regulären” Veröffentlichungen waren da ein paar besondere Spezialitäten, zum Beispiel die gewaltige Rückkehr von Portishead mit ihrem Album Third, welches bei uns sofort als “Classic” markiert wurde. Aber auch jene, die sich Radioheads Beispiel von In Rainbows zum Vorbild genommen haben, konnten uns erfreuen, so zum Beispiel Nine Inch Nails mit Ghosts I-IV und The Slip oder Saul Williams.

Allgemein scheint sich die Musikindustrie langsam damit anzufreunden, hin und wieder mal das Internet und die digitale Verbreitung des einen oder anderen Songs in Betracht zu ziehen – hat lange genug gedauert.

Dennoch erhoffen wir uns auch vom soeben angebrochenen Jahr wieder einiges. Hier vier kleinere und grössere Wünsche:

—> Releases von “Alten Helden”Portishead habens vorgemacht. Bitte um selbiges von anderen Bands, die schon lange nichts mehr von sich hören liessen, z.B. Massive Attack (kommt Gerüchten nach im Herbst).

—> CD-Hüllen ohne die blöden Kleber – Die Zellophan-Verpackung ist normalerweise schon schwierig genug zu öffnen, wenn man gerade keine Schere zur Hand hat. Aber die Musikindustrie will wohl noch den letzten CD-Käufer vergraulen und klebt noch auf jede Hülle einen von diesen kaum entfernbaren Kleber drüber. Immerhin, wenn man weiss wie, hat man den Kleber schnell weg.

—> Musiksender, die den Namen auch verdienen – Paris Hilton ist dämlich, Flavor Flav sucht eine Frau, P Diddy (oder wie der auch immer heutzutage heissen mag) hat neue Kleider – wen interessiert das? Entweder benennt die Sender um in Bullshit-TV, oder bringt wieder mal Musik! Und sei es “nur” im Stil von DRS3s “Sounds“, ein, zwei Stunden pro Tag. Aber nein, man möchte ja die kostbare Sendezeit ab 22:00 lieber für diese bescheuerten Anrufshows aus dem Fenster werfen.

—> Mehr Beachtung von Net-Labels – Mit Gratismusik lässt sich logischerweise kein Geld machen. Dennoch lagert in den .Zip-Files von etlichen Netlabels und Künstlern, die Musik zum kostenlosen Download anbieten, pures Gold. Wir von out-of-space.ch sind schon auf etliche Goldadern gestossen (Stichwort French Teen Idol, Owltree etc.) und werden euch diese natürlich auch in Zukunft direkt weitergeben. Immer gute Anlaufstellen sind der Downloadtipps-Thread im Forum und die Download-Kategorie im Blog.

Hoffnung auf ein “gesegnetes” 2009 macht auf jeden Fall jetzt schon Liste der anstehenden Releases. Wenn Thom Yorke (The Eraser RMXS, 20.01.2009), Horace Andy (Inspiration Information, 09.02.2009), Karin Dreijer Andersson (Fever Ray, 23.03.2009) oder Röyksopp (Junior, 23.03.2009) nur die Anfänge sind, dann kann 2009 nur gut werden.

Best-of-Abstimmung 2008: Das Ergebnis

by wanja on January 4th, 2009

Herzlichen Dank allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen unserer Wahl der besten Alben des Jahres 2008. Im Folgenden findet ihr die Ergebnisse – mit weitem Vorsprung hat wenig überraschend das dritte Album von Portishead das Rennen gemacht. Bildlich dargestellt sind die vorderen zehn Ränge, danach folgen die Plätze 11 bis 50. Die vollständige Liste mit allen 154 genannten unterschiedlichen Alben findest du im Forum. Eine bereits früher publizierte Zusammenstellung der bestbewerteten Reviews auf OOS ist hier zu sehen.

1. Portishead – Third [Review]

2. Tricky – Knowle West Boy [Review]

3. Bersarin Quartett - s/t [Review]

4. Pivot – O Soundtrack My Heart [Review]

5. Emiliana Torrini – Me and Armini [Review]

6. Santogold – s/t

7. Bloc Party – Intimacy

8. Get Well Soon – Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon

9. Hemlock Smith & Les Poissons Autistes – Three Times Dead [Review]

10. Leila – Blood, Looms and Blooms [Review]

11.   The Black Keys – Attack & Release
12.    Aaron, Anna – I’ll Dry Your Tears Little Murderer
13.    Metallica – Deat Magnetic
14.    Sophie Hunger – Monday’s Ghost
15.    Red Snapper – Pale Blue Dot
16.    Volbeat – Guitar Gangsters & Cadillac Blood
17.    Hercules & Love Affair – Hercules & Love Affair
18.    Pink – Funhouse
19.    Cat Power – Jukebox

20.    Die Toten Hosen – In aller Stille
21.    Grace Jones – Hurrican
22.    Flying Lotus – Los Angeles
23.    The last shadow puppets – The age of the understatement
24.    The Notwist – The Devil, You & Me
25.    Nickelback – Dark Horse
26.    R.E.M. – Accelerate
27.    Bomb the Bass – Future Chaos
28.    Trentemöller – Live in Concert
29.    Oasis – Did Out Your Soul

30.    Sebastien Tellier – Sexuality
31.    Amanda Palmer – Who killed Amanda Palmer
32.    The Dø – A Mouthful
33.    Bon Iver – For Emma, Forever Ago
34.    Die Form – Bach Project
35.    Hammock – Maybe They Will Sing For Us Tomorrow
36.    Lars Bartkuhn – The New Continent
37.    Martina Topley Bird: The Blue God
38.    Olafur Arnalds – Variations of Static
39.    Ovum – Microcosmos

40.    The Killers – Day & Age
41.    Tim und Puma Mimi – One Two Three
42.    Alex Metric – Deadly On A Mission
43.    E.S.T. – Leucocyte
44.    Hot Chip – Made in the Dark
45.    Jon Hopkins – Insides
46.    Polarkreis 18 – The Colour Of Snow
47.    Kyte – Kyte
48.    M83 – Saturdays = Youth
49.    Nils Petter Molvaer – Re-Vision
50.    No Age – Nouns

…Die Ränge 51 bis 154 findest du im Forum.

Daumen hoch: Eine 2008er-Auswahl unserer höchstbenoteten Reviews

by wanja on December 4th, 2008

Übers Jahr hat Out-of-space.ch dutzende Veröffentlichungen aus dem In- und Ausland reviewt. Anlässlich des sich zu Ende neigenden Jahres geben wir einen kleinen Abriss über unsere höchstbewerteten Releases 2008. Dabei verweisen wir ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf Erwähnenswertes und Merkwürdiges und heben nochmals hervor, was uns 2008 besonders aufgefallen ist.

[ INTERNATIONAL ]:


Pivot – O Soundtrack My Heart (9/10)

“[...]Sehr oft fühlt man sich beim Hören von “O Soundtrack My Heart”, wenig überraschend bei dem Titel, an Filmscores von gut zwanzigjährigen Filmen erinnert und Harrison Ford erscheint nicht nur einmal Replikanten jagend vor dem geistigen Auge. Moderne Androiden träumen wohl eher von Pivot als von elektronischen Schafen.[...]“  ….weiter.

Stefan Goldmann – The Transitory State (10/10)

“[...]“The Transitory State” ist eine hervorragende CD, die jeder mal gehört haben muss. Minimaltechno vom Besten und Schönsten. Gemischt mit Fantasie, Experiment, Power, Geschichten und Tanz.[...]” …weiter.

Leila – Blood, Looms & Blooms (9/10)

“[...]Wunderbar werden alle möglichen für Warp-Veröffentlichungen typischen Frickeleffekte und Verzerrungen, sowie Gitarren-Noise, orientalische Passagen und die oben erwähnten diversen Stimmgeber zu einem Ganzen verbunden.[...]” …weiter.

Portishead – Third (9/10)

“[...]Das alles klingt anders genug, um nicht von Wiederholung und Mythosbelebung sprechen zu müssen, und doch so vertraut, um unverkennbar Portishead zu sein. Im April 2008 wurde mir ein Stück musikalische Heimat zurückgegeben.[...]“  …weiter.

Borko – Celebrating Life (9/10)

“[...]Allgemein bemerkenswert, und vor allem bei den zahlreichen Instrumentalstücken zur Geltung kommend, ist die Vielfalt an gespielten Instrumenten. “Summer Logic” enthält Drums, Orgel, Samples, Gitarre, Trompete, Mundharmonika und wohl noch einiges, was man erst nach einigem Hören erkennt.[...]” …weiter.

[ NATIONAL ]:


Hemlock Smith & L. Poissons - Three Times Dead (10/10)

“[...]Das Album erscheint im richtigen Monat, nähmlich im November. Denn mit seiner melancholischen Tristesse, aber auch der Intimität der Texte ist es ein Album für verregnete Sonntage. Grüblerisch und düster wie es ist, sollte die gute Bewertung aber nur von jenen Musikhörern als Tipp wargenommen werden, welche sich gerne in den Abgründen der eigenen (musikalischen) Seele herumtreiben.[...]” …weiter.

Illeist Collective – Electrees (10/10)

“[...]Gemütlich, vielseitig und mit wunderschönen Melodien. Jazz, Drum’n'Bass, Chill-out und Gesang. Die Platte eignet sich gut als Hintergrundmusik und vor allem zu verschiedenen Tageszeiten. Und plötzlich zuckst du aber zusammen, und musst deine Ohren spitzen, weil grad eine sehr schöne Stelle kommt. Es ist eine Mischung aus Zuhören und Loslassen.[...]” …weiter.

Cobalt - Domestic (8/10)

“[...]Insgesamt eine aufwändige und für meinen Gusto gelungene Produktion – das Package kommt mit voller Ausstattung inklusive des Videos zum Track „Where are you“. Allen, die auf die Unerbittlichkeit des in Schwarz-Grau-Tönen gezeichneten Trip-Hops stehen, sei ein Reinhören dringend empfohlen.[...] …weiter.

Tim & Puma Mimi – One Two Three (10/10)

“[...]Ich bin begeistert. Die zwei haben es einfach im Griff, aus allem ein super Lied zu machen. Trashig, seltsam, gewagt, experimentierfreudig, tanzbar und doch hat es immer wieder wunderschöne Melodien dabei. Und es ist Musik, die dich zum Lachen bringt. Und das findet man selten.[...]” …weiter.

Sensory – Do you think you feel (8/10)

“[...]Ein Debütalbum einer Band heisst meistens, dass sie erst mal mit anderen Bands verglichen werden. Deshalb hoffe ich, dass von Sensory noch mehr zu hören sein wird, denn Songs wie das leicht Drum’n'Bass-gefärbte “Watching The Sun” oder das oben schon genannte “Runaway” (mein Lieblingsstück) besitzen trotz allen Vergleichen einen sehr eigenen Stil und machen Lust auf mehr.[...] …weiter.