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KONZERTBERICHT: Jestofunk

Openair Val Lumnezia 31.07.2003


Von der Idylle her ist das OpenAir Val Lumnezia wohl eines der schönsten in unserem Lande. Dafür ist das Programm an diesem Bündner Openair jeweils nicht sehr Oos-tauglich.  Dieses Jahr hat sich aber ein Act in das Programm eingeschlichen, welcher auch in meiner CD-Sammlung bei dem Oos-Sound zu finden ist: nämlich Jestofunk.
Dies war auch ein Grund, warum ich den (für mich nicht all zu weiten) Weg in das Tal des Lichtes in der wunderschönen Bündner Bergkulisse fand.
Obwohl ich schon früh angereist bin, wurde ich schon von einer riesigen Masse erwahrtet, die sich alle durch die zwei schmalen Eingänge zu drücken versuchten. Der Grund für das frühe Erscheinen war wohl, dass die flachen Plätze auf dem Zeltareal ziemlich selten und darum stark umkämpft sind. Immerhin hatte ich beim Anstehen Zeit, das Programm genauer anzusehen. Jestofunk sollen eine der besten Live-Bands sein, behauptet das Heftli in meinen Händen. Dieser Entdeckung lässt meine Vorfreude noch um einiges steigern.
Nach dem sich die meisten mit Zelt, Nahrung und Bier eingerichtet haben, ging’s dann endlich los. Die einheimische Crew von Sektion Kuchikästli waren die Opener des Festivals. Nach dem auch Patent Ochsner sein Venus von Bümplitz, Scharlach und wie seine Hits sonst noch so heissen, gespielt hat, kam dann endlich Jestofunk an die Reihe.
Was die multikulturelle Truppe von der italienischen Band aber präsentierte, enttäuschte mich. Nichts von Dub oder elektronischen Beats war zu erkennen. Die Musik spielte in seichten Tiefen daher. Der Sänger vermochte zwar mit seinen engen, gelben Hosen und dem speziellen Hüftschwung aufzufallen, seine Stimme erinnerte mich aber eher an James Brown als an das erwartete. Überhaupt war der ganze Sound sehr Bluesig und Funkig. Eigentlich ja kein wunder, schliesslich hat die Band den Begriff Funk schon in ihrem Namen, jedoch ist die Art funky zu sein, mindestens auf den alten CD’s (z.B. Universal Mothers) eine andere.
Auch die zwei schwarzen Sängerinnen konnten mit ihren Soul-Stimmen nicht mehr viel daran ändern, das ich enttäuscht wurde vom Konzert.
Sicherlich war das Konzert nicht wirklich schlecht, sondern begeisterten wohl eine Menge der Zuschauern. Persönlich hab ich mir aber das Konzert wohl einfach falsch vorgestellt (mehr oos-mässig). Ich vermisste die Beats, die Reggae-Einflüsse, den Acid-Jazz und geile Tracks wie etwa einer meiner Lieblings-Justofunk-Tracks Colour.
Trotz allem war das OpenAir im Lugnez einmal mehr ein Highlight des Festivalsommers und beweisst mir, dass gute Atmosphäre, geile Leute und legales Dosenbier genau so wichtig sind für ein Festival wie etwa geile Bands.

J. Frigg

 

Foto:
Jestofunk am Blue Balls Festival, Luzern (26.07.2003)
Copyright Oliver Gutfleisch




Kommentare von anderen Konzertbesuchern

31.07.2003
das stimmt ebä scho mit em dosebier...
 
adrian

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