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KONZERTBERICHT: Kid Koala

Rote Fabrik - Clubraum 30.11.2003
-> Bilder zu diesem Event


Mehr als eine DJ Show!


Mit freudiger Spannung machte ich mich letzten Sonntag auf den Weg zur altbewährten Roten Fabrik, um mir dort den Ninjatune-Scratchvirtuosen Kid Koala mal während seiner Arbeit betrachten zu können und mir sein „short attention spam audio theater“ zu gönnen. Dort wurde ich gleich beim Eingang mit einem kleinen Infoheftchen und einer Bingokarte versorgt, wie es sich später herausgestellt hat. Meine einzige Befürchtung, dass dank Manson- und Mars Volta-Konzert der Clubraum nur recht dünnbesiedelt sein wird, erfüllte sich in keiner Weise. Denn die Füllung des angenehm grossen/kleinen Raums war durchaus Lindor-Kugeln-würdig! Doch gehen wir mal zur Show an sich.

Anfangs heizte noch DJ Jester das Publikum mit seinem erfrischend „anderen“ DJ-Set ein, bei dem sich schon einmal ein Gangster-Rapper, seine Reime zu Folkloreklängen hingebend, wieder finden muss. Also Auflegen auf die sicherlich kreativere Art. Doch das sollte ja nur der Anfang sein… Danach war noch die ziemlich schräge Lederhosen Lucil im Programm, die noch etwas konventionelle Livemusik der wohl eher unkonventionellen Art zu ihrem Besten gab. Ziemlich schräg, ziemlich unterhaltend. Danach kam dann endlich das eigentliche Hauptprogramm und der anfänglich noch beim Merchandising-Stand bleistiftspitzende Kid Koala betritt mit Unterstützung von abermals DJ Jester und auch noch DJ P-Love die Bühne, um uns durch den Rest des Abends zu führen.

Dieser war ziemlich abwechslungsreich gestaltet, so dass man keineswegs dadurch unterversorgt wurde, dass eben doch nur ein paar Plattenspieler mit dazugehörigen Platten die ganze Unterhaltung übernehmen müssen. So moderierte Kid Koala immer auf verdammt liebenswürdige Art, wie man sie wohl nur einem Koala zutrauen würde, auch noch ein Bingo, bei dem man auch ein ganzes Set mit CDs, Comic und Platte gewinnen konnte und nebenbei auch noch das Erfolgsrezept von Amon Tobin mitkriegte. Dazu kamen noch ein paar zu Kid Koala-Studiostücken Animationsfilmchen von Monkmus, einem ihm bekannten ziemlich abgefahrenen Comickünstler, und natürlich auch noch die eigentliche DJ Show an sich.

Dabei wurde auf eindrückliche Art gezeigt, was man alles mit Plattenspielern und Mixer bewerkstelligen kann. Natürlich waren speziell Kid Koala und überraschenderweise auch DJ P-Love wahrhaftige Motorikwunder, was ihre Scratch-Technik anbelangt. Doch wurde einem auch noch gezeigt, dass man die Turntables auch durchaus ähnlich wie ein konventionelles Instrument spielen kann. So konnte man live miterleben, wie Kid Koala aus einer Platte ein Pseudo-Jazz-Trompetensolo herauskitzelt, oder sie zu einer herzerwärmenden Schnulze singen oder per Nadelherumhieven synthigleich eine Melodie spielen lässt. Dazu kommen natürlich auch noch seine ziemlich groovenden Stücke seiner Alben, die man mal live zusammgemixt und gescratcht erleben konnte. Die Stimmung dazu war auch ziemlich am Kochen, was aber bei einer solchen Art von Show sicher auch sehr am wirklich guten Publikum lag! So verabschiedeten sie sich nach einer sehr unterhaltenden, auch ziemlich langen und durchaus befriedigenden Show so herzhaft vom Publikum, wie man es nur selten erlebt. Dass DJ Jester zur Abschiedsrede auch noch die Bühne verliess, um ein paar Umarmungen zu verteilen spricht da wohl für sich.

Was soll man dazu sagen… Wer’s verpasst hat, hat etwas verpasst!

 

 

A. Oertli




Kommentare von anderen Konzertbesuchern

14.12.2003
hey, das isch jo würklich huara fett gsi das dj-ing vo dena zwei ... und au s'lederhosen heidi isch luschtig gsi ! ... also wers verpasst hät isch selber tschuld, denn sowas verglichbars gits glaub nüma so schnell
 
frigg

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