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KONZERTBERICHT: Ladytron

Abart, Zürich 22.10.2008 Portrait
Ladytron


Es gibt (Lieblings-)Bands, deren Live-Konzert ist die Erfüllung einer Prophezeiung, die kongeniale Umsetzung oder gar die schöpferische Neuinterpretation ihrer Tonträger. In anderen Fällen, und bei Ladytron ist es diesmal ein bisschen so, folgt beim Live-Genuss eher Ernüchterung, man hakt das Konzert getrost ab und fragt sich ein bisschen, wieso man jetzt die unbedingt jahrelang mal endlich in voller Länge live sehen wollte. Und kommt zum Schluss, dass die Band wohl doch eher ab CD funktioniert.

Dabei wäre die Ausgangslage bei dem Ikonen-Quartett aus dem Vereinigten Königreich günstig, gehören doch Ladytron zu den Bands, die ihren Elektropop live zu sehr hohem Teil von Hand und mit personeller Erweiterung an Bass und Drums umsetzen - nicht, dass das Voraussetzung wäre für ein gutes Digital-Konzert, man versteht sich aber doch ganz klar als spielende, und nicht nur als performande Band. Aber vielleicht ist gerade das die nicht zu meisternde Herausforderung in einem Rockclub, nämlich eine Elektronikband sauber abzumischen...? Ich möchte es nicht unterstellen - ebenso kann es daran liegen, dass die Stimmen der Sängerinnen sehr stark effektunterlegt sind (die Damen haben nun mal nicht die volumenträchtigsten und treffsichersten Vokalorgane) und deshalb im Synthteppich(-brei) untergehen.

Die Bässe andererseits kamen sehr gut, druckvoll, auch das Liveschlagzeug klang kernig, zwerchfellseitig also keine Reklamationen. Aber die Synthstrukturen, Melodien und Stimmen funktionieren ab Album ganz klar besser als gestern im Abart. Leute, die mit dem Liedgut nicht vertraut waren, hatten ev. gar Mühe, da die eingängigen Popsongs von "Seventeen" über "Destroy Everything You Touch" bis hin zu aktuellem Liedgut wie "Ghosts" und "Deep Blue" überhaupt herauszuhören (nur eine Vermutung).

Als gelungen kann man die atmosphärische Seite bezeichnen. im Gegensatz zum Slot als NIN-Support hatte hier Ladytron natürlich Raum, ihre Mischung aus Retro-Spacefuture-Feeling und Elektro-Tristesse zu zelebrieren, und gegen Ende des Konzerts sprang der Funke auch noch mehr aufs Publikum über. 

Nun, die Hits waren dabei, der Abend war gut, ein ausgeprägter Live-Wunsch, der im Volkshaus im NIN-Schlepptau nur ungenügend hatte befriedigt werden können, wird nun ein bisschen konsterniert ob des Soundsumpfes ad acta gelegt. Wieder mal eine Bestätigung der Binsenweisheit, die Hoffnungen zwar hoch, die Erwartungen aber tunlichst tief zu halten.

(w)

(Bildquelle: Live in Milano, aufgenommen von anadah @ flickr)




Kommentare von anderen Konzertbesuchern

23.10.2008
Ich war zufaelligerweise am Ladytron-Konzert diesen Sommer in New York (Terminal 5). Die Tonqualitaet war perfekt, die Stimmen klar und deutlich ueber dem Brei - an der Band kann es also nicht liegen. Beim Konzert im Abart wurde der Tontechniker mehrmals angesprochen, die Vocals zu erhoehen, oder aber den Bass zu senken. Er meinte nur, es gehe nicht weiter, weger der Dezibel-Limite. Ich frage mich, ob einfach das Interesse, ein Konzert in Zurich zu geben, etwas tiefer ist. Dass es zumindest technisch moeglich ist, im Abart gute Tonqualitaet hinzukriegen, hat man ja bei der Vorgruppe gesehen.
 
Christian
23.10.2008
auch ich hab mehr als ein jahr gewartet auf das so ersehnte konzert von den uk ikonen. mir hat das konzert gefallen, die tonqualität der stimmen war wirklich nicht gut! der bass aber ok... das abart war einfach nicht das richtige lokal! die band find ich einfach super, denn sie machen sehr gute musik.
 
mark Nicolas Herrmann
28.11.2008
Nachdem ich letztes Jahr für ein LADYTRON Ticket 150 CHF. hingeblättert hatte (Vorband von NIN), wurde ich dieses Mal wiedermal enttäuscht! Das war wohl soundtechnisch das mieseste, was ich je gehört habe! Sorry Abart, dass ich den Frust bei euch und nicht dem LADYTRON Mischer abgeladen hatte. Wenn ich Gitarrengeschrummel will, gehe ich an ein Motörhead Konzert, wozu standen denn die 2 Ladies und KORG MS20 auf der Bühne? Schade, aber LADYTRON als Liveband scheint wirklich nicht zu funktionieren, oder wollen nicht?...
 
GOLDMUND

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