Open player
HomeNewsBlogBandlisteReleasesKonzerteForumGuestbookLinksAbout page


14.08.2008
Details zum neuen Album von Magnetfisch

  mehr infos

01.08.2008
Neue Björk-Single

  mehr infos

01.08.2008
MyCokemusic.ch - Marylane ist in der zweiten Runde

  mehr infos

17.07.2008
Neues Massive Attack Album - ein Zwischenbericht

  mehr infos

10.07.2008
Bereits wieder Rumours über viertes Portishead-Album

  mehr infos

09.07.2008
Nächste VICE-Party in Montreux

  mehr infos










Hier kannst du die aktuellen News von www.Out-of-space.ch als E-Mail abonnieren!

Newsletter-Archiv



Kaufe hier eines von
über 20 verschiedenen www.Out-of-space.ch T-Shirts
und unterstütze uns so.

T-Shirts



Releases zurück




Portrait
De/Vision
  

Review: De/Vision - NOOB

(24.08.07 / Drakkar Records)

Die deutschen Quasi-Depeche Mode kehren selbstbewusst ad fontes der unterkühlten Synthesizer-Musik zurück. Dem 80er -Fan wird's warm ums Herz.

Nach gut anderthalb Jahren rückbesinnt sich das Berliner Duo De/Vision der guten alten Tage, während derer es vor allem die Synthesizer waren, die die ermüdeten, hoffnungslosen Herzen wieder zum Tanzen brachten. Bereits der aus dem Computerjargon stammende Albumtitel "Noob", der auf deutsch so viel heisst wie "nicht lernwilliger Neuling", gemahnt an einen Gemeinplatz, demzufolge früher alles viel, viel besser war. De/Vision scheinen sich dieser Devise anzuschliessen und widmen sich auf ihrem neusten Opus - ungeachtet ihrer letzten paar Schaffensjahre - vollumfänglich der Synthpop'schen Elektronik. So sind es in den allermeisten der sehr melodiösen 13 neuen Songs - nebst der wunderbar klaren Stimme des Sängers - ausschliesslich verschiedentlich eingesetzte Synthesizer, mithilfe derer Steffen Keth und Thomas Adam melancholische Moll-Klangwelten erschaffen, die einen gedanklich an einen Ort transportieren, an dem sich Neonlichter auf Gletschern zu wärmendem Licht vereinen und wenigstens den Hörer dahinschmelzen lassen. Nur selten bedient sich das Duo richtiger Instrumente: So machen sie auf dem einen oder anderen Song spärlich von der E-Gitarre Gebrauch, die hie und da ein progressives Element in die elektropoppigen, meist Club-tauglichen Depressiva bringt, das den fraglos nicht übermässig innovativen, sich ähnelnden Songstrukturen Ecken und Kanten zu verleihen vermag. Insgesamt gibt man sich auf "Noob" jedoch nicht nur elektronischer als in den letzten Jahren, sondern auch um einiges kurzweiliger, kompakter, kälter - ohne jedoch De/Vision-typische Träumlieder ganz auszusparen.

Fazit: De/Vision ist der beabsichtigte alte Neuanfang ganz ordentlich gelungen. "Noob" ist Synthpop at its best - nichts Neues zwar, da aus den 80ern zuhauf zu hören, aber halt nichtsdestotrotz wunderbar. Vielleicht war früher ja doch alles besser.

Reinhören in vier der neuen Tracks kann man hier.

(Ivana Leiseder)

[Dieses Review erschien auch beim Schweizer Onlinemusikmagazin Exit Music. Den Musik-Blog von Ivana findet ihr unter musiek.ch]



Tracks:
  1. What You Deserve
  2. Obsolete
  3. Nine Lives
  4. Life Is Suffering
  5. Death Of Me
  6. Flavour Of The Week
  7. Deep Blue
  8. Love Will Find A Way (NOOB-Version)
  9. See What I See
  10. Living Fast, Dying Young
  11. The Far Side Of The Moon
  12. What It Feels Like
  13. The Enemy Inside
Bewertung:


Kommentare


Dein Kommentar
Name

Email (wird nicht angezeigt)

Bitte Zahl 71771 eingeben:

Bewertung