![]() Portrait Larytta |
Review: Larytta - Difficult Fun(10.10.08 / Creaked Records)"Wonder Vendor" beginnt mit einer Kindermelodie und einem tollpatschigen Elektrobeat. Eine Art Klavier kommt dazu, es tönt wie der Klingelton eines Festnetztelefons. Harmonisch und fliessend. Eine Männerstimme setzt ein, und singt Popmelodien. Mir gefallen die hohen, tanzenden, fröhlichen Elektrotönchen. Der Gesang ist mehrstimmig und hat etwas altmodisches. Harmonisch, schnell und freudig. Schnell fallen mir die Namen der Lieder auf. Coole Namen! "Money for Pizza" zum Beispiel. Es klingt nach einem verspielten Kindernachmittag. Samstag und die Kinder versuchen verschiedene Töne zu erzeugen auf Blechkisten und anderen Gegenständen. Vielleicht sammeln sie Geld für eine Pizza? Es klingt lustig, und nach Experiment. Verschiedene Stimmen, die gleichzeitig und unverständlich durcheinandersingen. Mir kommt Björk in den Sinn. Es geht immer wieder um Gesang und Stimmen. Bei "Ya-Ya-Ya" singen verschiedene Männerstimmen zusammen A-Chapella. Ein Elektrobeat kommt dazu, und es beginnt perfekt zu werden. Bei "Souvenir de Chine" und "The Money" klingt es dann eher hektisch, laut und nach surrenden Mücken und Bienen. "Difficult Fun" ist cooler Sound. Ungewohnt, eigenartig und irgendwie altmodisch. Kindlich verspielt. Immer wieder kommt akkustische Gitarre und der mehrstimmige Männergesang. Verschiedene Stimmungen und Facetten tauchen auf. Man spürt deutlich: die Band hat Freude am Musik machen, auch wenn sie ihre CD "Difficult Fun" getauft haben. Difficult Fun ist eine sehr spezielle und tolle Platte. Vor allem das Design ist sehr schön. Vom Sound her geht’s hauptsächlich um Experimente, Männerstimmen, klassische Gitarre und Trashelektro. Etwas zwischen Indianer, Kindernachmittag, Björk und den Beatles. Tollpatschiger, verspielter Elektro trifft auf altmodische Töne. (meret) Tracks:
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