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Review: Popshop - Trust (mit Stella-Loreen)

(19.10.07 / Alpinchic)  

Während manche Bands ihre Fans schon seit Jahren auf ein neues Album warten lassen, kommen Popshop-Fans heuer schon zum zweiten Mal in den Genuss eines neuen Werkes.

Diesmal veröffentlicht Martin Akeret, welcher sich hinter dem Synonym Popshop verbirgt, aber nicht nur unter seinem Namen. Er lässt Stella-Loreen, die schon seit über einer Dekade mit ihm zusammenarbeitet (sie hat ihm bei einigen Alben ihre Stimme aber auch schon in einem Videoclip ihr Schauspieltalent zur Verfügung gestellt hat) die Hälfte der Ehre zukommen. Die Veröffentlichung unter beiden Namen ist aber auch mehr als gerechtfertigt. Die Stimme der Zürcherin prägt das Album beträchtlich. Mal nur sprechend, dann wieder singend kann sie den Songs alle möglichen Stimmungen aufdrücken bzw. bereits vorhandene Stimmungslagen verstärken; manchmal kühl und unnahbar, dann wieder mitreissend, aber immer überaus sexy.

Stella-Loreens Gesangskünste begleiten uns durch zwölf Songs, die in den letzten drei Jahren entstanden sind, wobei sich darunter ein Remix des Berners Niels Jensen, eine Live-Version und ein Song in zwei Versionen (Original Mix und Rework) befinden. Da zwei "I've Got Your Dance"-Versionen wegen ihrer grossen Ähnlichkeit eher unnötig sind, bleibt die Frage, ob wegen der grossen Dichte an Popshop-Veröffentlichungen ein bisschen das Songmaterial gefehlt hat oder ob sich Maya Reale, so der bürgerliche Name von Stella-Loreen, und Akeret einfach nicht von liebgewonnenen Versionen trennen konnten.

Die Titel sind vor allem dem Genre House zuzuordnen, wobei diese, hier wird wohl auch Akerets Synonym Rechnung getragen, mit einer grossen Prise Pop gewürzt wurden. Der erste Song hört auf den Namen "Trust" und erinnert in seinen besten Momenten an die Musik der Schweden The Knife. Obwohl dieser erste Eindruck des Albums in seiner unnahbaren und kühlen Lässigkeit überaus gefällig ist, hätte man ihn wohl mit Gewinn ein wenig verkürzen können.

Der Titeltrack eröffnet mit der Sprechstimme Reales und erinnert hier ein wenig an Madonnas in ihrer "Justify My Love"-Phase. Dieser Song, der an allen Enden hallt, offenbart auch ein erstes Mal die unglaubliche Wandlungsfähigkeit Reales Stimme. Nach einem beschwingten und gut tanzbaren "Wrong" - offensichtlich liebt man kurze Namen  - folgt mit einem stampfenden Bass das wunderbare "Run Down", welches von der Stimmung her an Massive Attacks beste Zeiten erinnert. Die melancholische Düsternis wird nur selten durchdrungen und zieht den Hörer vollständig in ihren Bann. Diesem Höhepunkt folgt der plätschernde und friedliche Titel "Sunset", dessen Stärken in Jensens Remix, unter anderem auch mit einer Gitarre, noch verstärkt werden.

In der zweiten Hälfte des Albums lassen die Schweizer den Hörer mit den Tanznummern "I've Got Your Dance", wobei hier das Rework besser zu gefallen vermag, und "Thirty Years" mithüpfen, verzaubern ihn mit "Checkmate" und lassen ihn beim zumindest im Refrain schon etwas sehr poppigen "Crashing Waves" weiterskippen. Auch nach "Crashing Waves" bleibt er aber nicht vom Drang, die Bedienung der Stereoanlage zu betätigen, verschont, folgt doch mit dem Duett "Silly" ein sehr starker und hühnerhauterzeugender Song, sodass die "Rew"-Taste zum besten Freund wird.

Fazit:
Alles in allem handelt es sich bei "Trust" um ein überaus gefälliges und abwechslungsreiches Album und vor allem Stella-Loreens Stimme vermag durchgehend zu bezaubern. Allerdings werden die Besitzer der 05er-iTunes-Veröffentlichung "Connection/Lost" den einen oder anderen Song wiedererkennen.

(as)



Tracks:
  1. Lies
  2. Trust
  3. Wrong
  4. Run Down
  5. Sunset
  6. I've Got Your Dance (Rework)
  7. Checkmate
  8. Crashing Waves
  9. Silly
  10. Thirty Years (live)
  11. I've Got Your Dance (Original Miy)
  12. Sunset (Niels Jensen Remix)
Bewertung:


Kommentare


Genial! Endlich wieder eine Sängerin "entdeckt", die mit ihrer Stimme und Klasse das Zeug dazu hat, für die nächsten paar Jahre in diesem Geschäft zu bestehen. Melancholisch, tieftraurig und von einer vollendeten zerbrechlichen Schönheit!

Tim L. / 24.12.2007

Bewertung:
magische und surreale Welt...:-) Stella-Loreen's Stimme erinnert mich an Ann Clark und Madonna. Sehr erotisch!! Die Songs der wunderschönen Stella..versetzen mich in eine magische, träumerische und surreale Welt..

George / 05.01.2008

Bewertung:
Trust..und das tue ich!! ich vertraure diesem album absolut und deshalb ist der titel dieses albums optimal ausgewählt. es steckt voller überraschungen und lässt mich in eine zauberhafte und verlockende welt verführen. eine reine hypnose..ich hoffe, dass man noch viel über STELLA-LOREEN hören wird, denn sie hat eine unverwechselbare und sehr eigene Stimme. dazu ist sie von einer unnahbaren schönheit umgarnt..

Joshua G. / 07.04.2008

Bewertung:
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