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Portrait
Sensory
  

Review: Sensory - Do You Think You Feel?

(16.02.08 / self-released)    

In Schaffhausen, am nördlichsten Zipfel der Schweiz tut sich musikmässig etwas, nämlich um die Band Sensory. Diese konnten am 16. Februar 2008 ihr erstes Album "Do You Think You Feel?" taufen. Sensory bezeichnen ihre Musik selbst als Pop, geben aber Massive Attack, Portishead, Tangerine Dream und "retrosphärischen Klangflächen à la Pink Floyd" als ihre Einflüsse an. Mit den beiden Musikern und Produzenten Kico B. und Marcel Steinemann, der Sängerin Stephanie Fischer und etlichen anderen Musikern scheint die Band ideal für Musik nach den genannten Einflüssen zu sein.

Das meist eher düstere Album ist hauptsächlich getrieben durch die Stimme der Sängerin und die Vielfalt der Musik. Hier hört man, dass die beiden Produzenten alle Register ihres Könnens gezogen haben; die Tracks klingen voll und eingängig. Schon "Runaway", ein erster Höhepunkt des Albums besticht durch tolle Beats, und einen einprägenden Refrain. Die ganze Zusammenstellung, mit den schleppenden Streichern und den harten Moog-Sounds, könnte auch von Kosheen sein.

Nach einem "Modem-Einwählintro" wird der Musik bei "Waterfalls (What Will Be Left)", einem der bewegteren Stücke, langsam immer mehr verzerrte Gitarre beigemischt; Sensory verstehen es, ihre Musik trotz Elektronik mit einfachen Mitteln nicht allzu steril werden zu lassen. Hie und da wird immer wieder eine erdige Zutat hinzugefügt. Dies unterscheidet sie dann vielleicht auch von so manchem anderen Electro-Homerecording-Projekt: Nicht alles entstand geschützt im PC, diesem "hochsterilen staubfreien" Raum. Besonders bei "Stumble", hört man hie und da einen Bass-Slap und eine schön hinterlegte, verzerrte Tremolo-Gitarre.

Der von der Band genannte Pink Floyd-Effekt wird meist mit einer Hammond erzeugt. Bei "Jealousy" hört man jene Orgel zum Beispiel, aber dieser Track klingt eher beinahe wie eine schnellere Version von - sorry, der Vergleich drängt sich einfach auf - Portisheads "Numb" (jedoch ohne die dominierenden Beats).

Die Sängerin Stephanie Fischer besitzt eine sehr spezielle Stimme, deren Charakter am besten zu hören ist, wenn sie so richtig kehlig singt. Dies tut sie beispielsweise in den Songs "Starshine" und "Stumble".

Ein Debütalbum einer Band heisst meistens, dass sie erst mal mit anderen Bands verglichen werden. Deshalb hoffe ich, dass von Sensory noch mehr zu hören sein wird, denn Songs wie das leicht Drum'n'Bass-gefärbte "Watching The Sun" oder das oben schon genannte "Runaway" (mein Lieblingsstück) besitzen trotz allen Vergleichen einen sehr eigenen Stil und machen Lust auf mehr.

(grid)

Reinhören kann man auf ihrer Website (Live-Tracks): http://www.sensory.ch



Tracks:
  1. Is This My Home?
  2. Runaway
  3. Starshine
  4. Waterfalls (What Will Be Left)
  5. She Knows
  6. Too Cold (For Me And You)
  7. Stumble
  8. Glorify
  9. Close Your Eyes
  10. Jealousy
  11. One Day
  12. Watching The Sun
  13. Its A Game
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