Blog von out-of-space.ch, dem Schweizer Portal für Trip Hop und elektronische Musik

Archive for the Gadget category

Elektrische Musik, jetzt mal richtig!

by grid on July 21st, 2009

Die Jungs von ArcAttack machen Musik. Das Instrument? Elektrizität. Besser gesagt, selbst gebaute Tesla-Spulen. Alle Details gibt es hier.

Den “Imperial March” aus Star Wars wurde auf diese Weise schon vertont:

Aber an dieser Stelle muss natürlich gesagt werden: Don’t try this at home!

(via Infamy)

Last.fm – Gadgets: Die Landkarte der Musik

by grid on November 21st, 2008

Die Tatsache, dass die Statistiken der Hörgewohnheiten von Last.fm-Benutzern per XML-Feed zugreifbar sind hat den Effekt, dass sich inzwischen etliche Gadgets von Drittanbietern auf dem Netz finden, mit denen man seine Statistik visualisieren kann. Teilweise sind diese kaum zu entziffern.

Zwei davon seien hier mal vorgestellt.

Lastgraph (http://lastgraph3.aeracode.org)

Auf der Website von Lastgraph kann der Last.fm-Benutzername angegeben werden. Darauf wird von der Website eine detaillierte Statistik über einen vom Benutzer definierten Zeitraum erstellt. Die Erstellung der Graphik (als PDF oder svgz) nimmt zwar einige Zeit in Anspruch (mehrere Stunden oder sogar Tage). Das Warten lohnt sich aber, denn heraus kommen Visualisierungen, welche schon nur schön zum Ansehen sind. Inhaltlich ist es so, dass die Gesamtbreite des Balkens verrät, wie viel Musik der Benutzer instgesamt im angegebenen Zeitraum gehört hat (berechnet nach Tagen). Das grosse Band ist aber auch aus mehreren Kleinen zusammengesetzt, die verschiedene Artists repräsentieren. Deren Breite wiederum gibt an, wie viel der einzelne Artist in der entsprechenden Zeit gehört wurde.
Das obige Bild zeigt die Statistik vom Autor und Last.fm-Benutzer thegrid, irgendwo im 2007.

Reconstructing the structure of the world-wide music scene with Last.fm (http://sixdegrees.hu/last.fm/index.html)

Bei diesem Projekt wird (auf der Seite “Interactive Map“) versucht, die Artists von Last.fm auf einer Art Karte abzubilden. Mit grösseren und kleineren Punkten wird abgebildet, wie viel ein Artist gehört wird, die Lage auf der Karte verrät ungefähr die verantschaften und die Färbung zeigt eine grobe Einteilung in Genres (schwarz ist z.B. Metal). Nun kann man entweder einen bestimmten Artist mittels Eingabe von dessen Namen auf der Karte suchen, oder sich mit der Eingabe eines Benutzernamens die Top-Artists des Benutzers auf der Karte im Google-Maps-Style anzeigen lassen.

Chemical Brothers’ Midnight Madness Videoclip

by grid on October 9th, 2008

Anfangs August haben wir hier noch über die Pläne der Chemical Brothers mit ihrem Google Earth-gestützten Videoclip des Songs “Midnight Madness” berichtet. Nun ist er Mitte September fertig geworden und kann auf YouTube bzw. hier bewundert werden:

Das ganze kann man sich zusätzlich noch als Google Earth-Project herunterladen und noch weiter damit herumspielen. Weitere Infos gibts hier:

http://www.thechemicalbrothers.com/home/

Polygonisch- interaktives Möbel

by grid on September 17th, 2008

Wer hätte nicht gerne so eine Fernsehcouch? Bzw. wer würde auf so einer Couch Fernsehen? Auf jeden Fall wäre das etwas für das nächste Boards Of Canada-Konzert…

Weitere Infos: www.polygon-playground.com

(via Boingboing)

Björk auf 3D-Imax in der heimischen Stube

by grid on August 19th, 2008

Björk WanderlustUnd, wer hat sie sich geholt, die im April ‘08 erschienene Single mit dem 3-D-Videoclip von Björks Wanderlust? Mit 3D-Brille? Erzeugt diese Kopfschmerzen? Ist das ganze zu aufwändig? Oder ist es schade, dass sich nur eine Person gleichzeitig den schönen Videoclip ansehen kann?

Nun, für all jene, die noch mehr wollen hat sich Wired etwas ausgedacht: Eine Anleitung, mit der man sich zu Hause sein eigenes 3D-Kino bauen kann. Dafür brauchts nur eine Kiste (z.B. aus Holz), zwei alte 17-Zoll LCD-Bildschirme (heutzutage zu Hauf aus zweiter Hand zu haben), eine spezielle Glasscheibe, einen Stereo Movie Player und natürlich den 3-D-Film.

Die Konstruktionsdetails können bei Wired eingesehen werden. Gemäss den Angaben kann man sich das Gerät, welches, wenn man es sich kaufen würde, ca $ 15′000 kosten würde, so für ca. $ 300 selbst zusammenbauen.

Und lohnen würde es sich auch für die Zukunft, denn neben James Cameron haben scheinbar auch Missy Elliott und MGMT für 2009 eigene 3-D-Videoclips angesagt…

Artikel bei Wired: http://www.wired.com/gadgets/mods/magazine/16-09/pl_screen